Umfrage zur Industrie 4.0

Digitalisierung: eine der wichtigsten Hightech-Aufgaben des produzierenden Gewerbes

10. März 2015

Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom halten 42 Prozent der befragten IT-Experten die Industrie 4.0 für wichtig. Im Vorjahr waren es noch 22 Prozent. Damit steigt das Thema erstmals in die Top-Fünf der wichtigsten Hightech-Themen des Jahres auf.

Mehr Innovationsdruck bei größeren Unternehmen

Nach den Ergebnissen der Umfrage setzen kleine und mittelständische Unternehmen zum Teil andere Prioritäten als große Unternehmen ab 500 Mitarbeitern. Industrie 4.0 ist für 52 Prozent der großen Unternehmen von hoher Bedeutung, aber nur für 39 Prozent der Mittelständler.

Umfangreiches Wissen tut Not

Knapp jede zweite Führungskraft sieht die deutschen Unternehmen aktuell nicht in der Lage, den technischen und strukturellen Umbau zur vernetzten Produktion zu schaffen. Nicht einmal jeder Fünfte ist sich sicher, dass die eigene Firma bis 2017 dafür konkrete Projekte auf den Weg bringen wird. Zu diesem Ergebnis kam die "Industrie 4.0-Studie" von Computer Sciences Consulting (CSC). Als Stolperstein auf dem Weg zur smarten Vernetzung nennen die Entscheider große Wissenslücken. Gut 70 Prozent fühlen sich über die Chancen und Risiken der Entwicklung nicht ausreichend informiert.

Fachkräftemangel bleibt großer Hemmschuh

Neben dem Informationsdefizit im eigenen Unternehmen, bemängeln die Führungskräfte auf dem Weg zur smarten Produktion die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt. So zweifelt knapp jeder zweite Befragte der CSC-Studie die Wettbewerbsfähigkeit an, weil ausgewiesene Fachkräfte mit kombiniertem IT- und Fertigungswissen fehlen.

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