Reisekasse: Alles zum Thema Geld im Urlaub

Die praktischsten Zahlungsmittel für unterwegs

17. Mai 2019

Wenn Sie Ihr Urlaubsland ausgewählt und Ihre Reise gebucht haben, sollten Sie sich beim Packen Gedanken um Ihre Reisekasse machen. Denn Sie benötigen Geld, um beispielsweise Eintritte zu bezahlen oder sich zwischendurch etwas zu essen zu kaufen. Welche Zahlungsmittel am besten für unterwegs geeignet sind, erfahren Sie hier.

Eine Mischung von Karten und Bargeld ist immer gut

Wenn Sie Bargeld, Kreditkarte sowie die vor allem in Europa nützliche girocard (Debitkarte) gemeinsam mit auf die Reise nehmen, kann nichts schiefgehen. Jedes dieser Zahlungsmittel hat seine Vor- und Nachteile. Bargeld wird fast überall akzeptiert, lässt sich aber leicht stehlen und wird bei Verlust nicht ersetzt. Deswegen ist es eine gute Idee, nur ungefähr ein Drittel Ihres Reisebudgets in Form von Bargeld mitzunehmen. Über den Rest verfügen Sie am besten per Karte oder Sie nutzen bei fortschrittlichen Händlern sogar das mobile Bezahlen mittels Smartphone. Reiseschecks finden nur noch in seltenen Fällen Verwendung.

Bargeld nur in kleinen Mengen

Für Ihre Reise sollten Sie bei Ihrer Bank einen Betrag von ungefähr 100 Euro in der jeweiligen Fremdwährung bestellen. Das ist oft günstiger als der Umtausch in Wechselstuben im Reiseland. Zudem können Sie auf diese Weise den Transport zum Hotel bezahlen ohne Geld wechseln zu müssen. Nach dem Urlaub lohnt sich ein Rücktausch aufgrund des Wechselkurses und der Gebühren meistens nicht. Auch deshalb ist es ratsam, nur wenig ausländisches Geld mitzunehmen. Beachten Sie die Einfuhrgrenzen für Bargeld. Einige Länder beschränken sowohl Ein- als auch Ausfuhr ihrer Währung.

Karten sind zu empfehlen

Mit Karten können Sie auch im Ausland Geldautomaten nutzen. Da jedoch bei jedem Abheben von Bargeld Gebühren anfallen, sollten Sie eher große statt geringer Summen abheben. Vermeiden Sie dabei die ungünstige Umrechnung in Euro, indem Sie am Geldautomaten immer die Abrechnung in Landeswährung wählen. Mit Ihrer Kreditkarte können Sie vor Ort bezahlen, ohne Bargeld mitführen oder Euro in die Landeswährung umtauschen zu müssen. In der Eurozone ist dafür die girocard (Debitkarte) eine gute Alternative, denn Zahlungen in Euro sind aufgrund der EU-Preisverordnung gebührenfrei.

Geld im Urlaub sicher aufbewahren

Verstauen Sie Ihre Zahlungsmittel am besten getrennt. Wenn Sie Bargeld, Kreditkarte und girocard (Debitkarte) zusammen an einem Ort aufbewahren, kommt Ihnen bei einem Diebstahl gleich alles abhanden. Teilen Sie Ihre Wertsachen auf verschiedene Taschen auf und führen Sie nur wenig bei sich – am besten nah am Körper. Dazu eignen sich beispielsweise Bauchtaschen. Auch Pass und Führerschein passen hier hinein. Eine andere Möglichkeit ist ein Geldgürtel, der auf der Innenseite ein Reißverschlussfach für die Aufnahme von Bargeld hat. Auch ein weiteres Portemonnaie ist nützlich. Im ersten können Sie Kleingeld und eine Kreditkarte transportieren und im anderen größere Summen, Ihren Ausweis sowie Karten, die Sie außerhalb Ihrer Unterkunft nicht hervorholen müssen.

Geldtransfer in Ihr Reiseland

Wenn doch mal etwas schiefgeht und ein Notfall eintritt, ist es möglich, sich Geld in fast jeden Winkel der Welt schicken zu lassen. Für weltweiten Bargeldtransfer steht die ReiseBank mit ihrem Partner Western Union zur Verfügung. Die 90 Filialen der ReiseBank finden sich bevorzugt an Bahnhöfen und Flughäfen. Von dort aus lässt sich Geld schnell, zuverlässig und sicher ins Ausland schicken. Empfänger erhalten es meist nach wenigen Minuten in einem der über 500.000 Ein- und Auszahlungsstellen in rund 200 Ländern weltweit – auch wenn sie nicht über ein Bankkonto verfügen.

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