Weihnachtsgeld: sinnvoll anlegen und sparen

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18. November 2016

Die Adventszeit ist für viele Arbeitnehmer auch die Weihnachtsgeldzeit. Mit dem Jahresendbonus werden zum Beispiel gerne die Weihnachtsgeschenke bezahlt. Wer sein Weihnachtsgeld nicht sofort ausgeben möchte, kann es jedoch auch anlegen oder via Entgeltumwandlung in die betriebliche Altersvorsorge einzahlen.

Weihnachtsgeld als Altersvorsorge

Mit der sogenannten Entgeltumwandlung spart der Arbeitnehmer Steuerabgaben, denn das Weihnachtsgeld wird zum Bruttolohn gerechnet und erhöht damit den Steuersatz. Bei einer Entgeltumwandlung gibt der Arbeitnehmer Teile seines Bruttogehalts als Beiträge zur sogenannten Betriebsrente ab. Der Arbeitgeber zahlt diese monatlich oder auch einmalig – im Falle des Weihnachtsgeldes – in eine betriebliche Altersvorsorge. Der Arbeitnehmer profitiert davon, dass auf den umgewandelten Betrag keine Steuern gezahlt werden müssen, solange die Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung nicht überschritten wird. Um diese günstige Regelung in Anspruch nehmen zu können, sollten Sie Ihren Arbeitgeber frühzeitig ansprechen.

Anlagemöglichkeiten für das Weihnachtsgeld

Es gibt diverse Anlagemöglichkeiten für das Weihnachtsgeld. Welche am besten zu Ihnen passt, hängt in erster Linie von Ihren Wünschen und Zielen ab. Wenn Sie jederzeit auf Ihr Geld zugreifen wollen, ist das Tagesgeldkonto eine gute Wahl. Sollten Sie jedoch eine längerfristige Anlage planen, empfiehlt es sich, das Geld in Aktien oder Fonds zu investieren. So können Sie mit regelmäßigen Beträgen oder auch Sonderzahlungen kontinuierlich Geld sparen. Das Weihnachtsgeld kann aber auch erstmal auf dem Girokonto bleiben. Die Rücklage können Sie dann nutzen, um zum Jahresende oder Jahresanfang anfallende Versicherungsbeiträge zu bezahlen – zum Beispiel für die Kfz-Versicherung oder die Mopedversicherung. Auch die jährliche Nebenkostenabrechnung erfordert in manchen Fällen Nachzahlungen, die durch das Weihnachtsgeld abgeglichen werden können.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung durch einen Steuerberater, Steuerbevollmächtigten, Ihren Versicherer, einen Berater bei Ihrer Bank oder die für diese Themen zuständigen Ämter nicht ersetzen.

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